Google My Business richtig nutzen: Schritt für Schritt zur optimalen Unternehmensdarstellung

von | Dez. 2, 2024 | SEA | 0 Kommentare

Wer in der Region gefunden werden will, muss in Google Maps und im Local Pack sichtbar sein. Ein sauber gepflegtes Profil liefert verlässliche Informationen, steigert Vertrauen und sorgt dafür, dass Anrufe, Nachrichten und Ladenbesuche messbar zunehmen – besonders für lokale Anbieter in Städten wie Freiburg und Umgebung.

1. Inhaberschaft bestätigen

Beanspruchen und verifizieren Sie Ihr Profil – je nach Option per Postkarte, Telefon oder E-Mail. Erst danach können Sie sämtliche Funktionen nutzen und Ihre Daten vor Fremdänderungen schützen.

2. Stammdaten konsistent pflegen

Achten Sie darauf, dass Name, Adresse, Telefonnummer und Website exakt so geschrieben sind wie auf Ihrer Website und in allen anderen Verzeichnissen. Diese Konsistenz verbessert Ihre Platzierungen und verhindert Verwirrung bei Kunden.

3. Haupt- und Zusatzkategorien wählen

Die Hauptkategorie beschreibt Ihr Kerngeschäft, Zusatzkategorien Ihre Services. Wählen Sie präzise statt allgemein: „Zahnarzt“ ist besser als „Arzt“.

4. Unternehmensbeschreibung mit Mehrwert

Beschreiben Sie in ein bis zwei Absätzen, was Ihr Unternehmen lokal besonders macht: Spezialisierungen, Lagevorteile, Parkmöglichkeiten, Barrierefreiheit oder regionale Produkte. Schreiben Sie natürlich – keine bloße Aneinanderreihung von Keywords.

5. Öffnungszeiten inklusive Ausnahmen

Hinterlegen Sie Standardzeiten und tragen Sie Sonderöffnungen für Feiertage oder Events frühzeitig ein. Falsche Zeiten gehören zu den häufigsten Gründen für negative Kundenerfahrungen.

6. Authentische Fotos und Videos

Zeigen Sie Außenansicht, Innenräume, Team, Produkte und typische Situationen. Aktuelle Bilder schaffen Vertrauen, kurze Videos (10–20 Sekunden) erhöhen die Interaktion.

7. Leistungen, Produkte und Buchungen

Pflegen Sie konkrete Leistungen mit Preisen oder „ab“-Preisen. Nutzen Sie Produkt-Kacheln, Menüs oder einen direkten Buchungs- bzw. Terminlink. So reduzieren Sie Hürden zwischen Interesse und Kontaktaufnahme.

8. Bewertungen aktiv managen

Bitten Sie zufriedene Kunden aktiv um Feedback, antworten Sie wertschätzend auf jede Rezension und gehen Sie bei Kritik lösungsorientiert vor.

9. Beiträge regelmäßig veröffentlichen

Nutzen Sie die Rubriken „Aktuelles“, „Angebote“, „Events“ oder „Produkte“, um News, Aktionen oder Termine sichtbar zu machen. Ein kurzer Text, ein gutes Bild und ein klarer Call-to-Action („Jetzt anrufen“, „Termin buchen“) genügen.

10. Fragen & Antworten pflegen

Beantworten Sie öffentlich gestellte Fragen zeitnah und hinterlegen Sie häufige Fragen proaktiv mit klaren Antworten. So kontrollieren Sie Ihre Darstellung und nehmen Einwände vorweg.

11. Nachrichten, Anrufe und Tracking

Schalten Sie Messaging nur frei, wenn Sie zeitnah reagieren können. Verwenden Sie UTM-Parameter für Links, damit Besuche in Analytics korrekt zugeordnet werden. Für Telefontracking eignet sich eine Weiterleitungsnummer, die trotzdem lokal kommuniziert bleibt.

12. Insights auswerten

Prüfen Sie regelmäßig Suchanfragen, Profilaufrufe, Klicks, Anrufe und Routenanfragen. Vergleichen Sie diese Daten mit Kampagnen in Social Media, Print oder Google Ads – so erkennen Sie, welche Maßnahmen lokal am stärksten wirken.

13. Filialen und Servicegebiete

Bei mehreren Standorten benötigt jede Filiale ein eigenes, konsistentes Profil mit lokaler Unterseite auf Ihrer Website. Dienstleister ohne Ladenlokal definieren ein Servicegebiet und blenden die Anschrift aus – wichtig für korrekte Sichtbarkeit.

14. Richtlinien einhalten

Vermeiden Sie Keyword-Zusätze im Namen, irreführende Kategorien oder Stockfotos ohne Bezug. Richtlinienverstöße führen zu Rankingverlusten oder Sperren. Saubere Qualität zahlt sich aus.mit messbar mehr Anrufe, Nachrichten und Besuche vor Ort.